Podiumsdiskussion
Gendergerechtigkeit als Standard: Mehr Teilhabe für bessere Evidenz
Beschreibung
Alle Menschen sind gleichberechtigt, aber physiologisch sind nicht alle Menschen gleich. Geschlechtersensible Medizin zeigt: Frauen, Männer und Menschen mit unterschiedlichen Genderidentitäten unterscheiden sich in Krankheitsentstehung, Symptomatik und Therapieansprechen. Viele klinische Studien bilden diese Realität jedoch unzureichend ab – mit Folgen für Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Vertrauen in Forschung. Wie kann sichergestellt werden, dass Geschlecht und Gender in klinischen Studien konsequent mitgedacht werden? Welche politischen und regulatorischen Verankerungen, welche strukturellen Erleichterungen braucht es dafür? Worauf muss bei der Datenerhebung geachtet werden, wie können ggf. moderne digitale Strategien dabei unterstützen? Wie können Frauen als potenzielle Studienteilnehmende gezielt erreicht werden? Diese und weitere Fragen werden aus verschiedenen Perspektiven diskutiert.