Gemeinsam der Vision Zero näherkommen!

Die Zahl der vermeidbaren krebsbedingten Todesfälle gegen Null zu bringen – für dieses Ziel setzt sich Vision Zero Oncology seit vielen Jahren ein. Beim Vision Zero Summit 2026: Die Neuvermessung der Onkologie trafen am 15. und 16. Juni in Berlin Expert*innen aus allen Bereichen des Gesundheitswesens und der Forschung sowie Patient*innen und Politiker*innen zusammen, um Präventionpersonalisierte Therapieansätze und vor allem auch die innovative Krebsforschung in den Fokus zu rücken. STUDIENWIRKEN war mit einem Beitrag in der Ideenwerkstatt dabei. 

Vermeidbare Todesfälle durch Krebs verhindern

„Vision Zero verfolgt nicht die Illusion, dass es keine Krebsfälle mehr gibt. Es geht darum, vermeidbare Todesfälle nicht einfach weiter hinzunehmen.“ Mit diesem klaren Statement eröffnete Prof. Dr. Christof von Kalle, Vorstandsmitglied von Vision Zero und Mitglied des Advisory Boards von STUDIENWIRKENden Kongress. Was es dafür brauche? Nicht weniger als eine „Neuvermessung der Onkologie“, wie der diesjährige Titel der Veranstaltung es proklamiert. 

Prof. Dr. Christof von Kalle

Prof. Dr. Christof von Kalle eröffnete den Vision Zero Summit

Dem stimmte Dr. Georg Kippels, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, in seinem Grußwort zuDie aktuellen medizinischen Fortschritte führen zu immer größerer Präzision und Zielgerichtetheit in der Therapie und zu immer mehr Kenntnissen für die Prävention von Krebserkrankungen. 

Dr. Georg Kippels beim Vision Zero Summit

Dr. Georg Kippels, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit

Wie gut wir Krankheiten morgen vorbeugen, diagnostizieren und behandeln können, darüber entscheidet heute die Forschung. Auch in der Krebsmedizin zeigt sich: Medizinische Innovation braucht starke Wissenschaft, strukturierte Daten, verantwortungsvoll eingesetzte KI, leistungsfähige Versorgung und Rahmenbedingungen, die Forschung und Investitionen ermöglichen. 

Klinische Studien sind ein wesentlicher Teil der medizinischen Forschung. Ohne sie kommen Medikamente nicht in die Zulassung und damit nicht zu den Patient*innen.  

Umso wertvoller war die Einladung von Vision Zero an STUDIENWIRKEN, die Initiative in der Ideenwerkstatt vorzustellen. Dr. Ute TeichertFachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, ehem. Abteilungsleiterin Öffentliche Gesundheit im Bundesgesundheitsministerium und Mitglied unseres Advisory Boards, brachte sich mit einem sehr lebendigeninhaltlich überzeugenden Vortrag ein.

Dr. Ute Teichert beim Vision Zero Summit

Dr. Ute Teichert unterstützt STUDIENWIRKEN seit dem Start der Initiative

Sie stellte die Ziele von STUDIENWIRKEN vor – Vertrauen in klinischen Studien zu schaffen durch transparente Kommunikation, Vorteile abzubauen und Menschen zur Teilnahme zu motivieren – und erklärte die Aufgaben der vier Arbeitskreise, des Patientenrates und des Advisory Boards. 

Dr. Ute Teichert beim Vision Zero Summit

In Ute Teicherts Vortrag wurde einmal mehr die wichtige Botschaft unserer Initiative vermittelt:

„Ohne Studien gäbe es kein einziges Medikament. Einfach nichts. Punkt!“  

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