Rahmenbedingungen stärken

Deutschland muss durch bessere Förderung, schnellere Genehmigungsverfahren und weniger Bürokratie für internationale und nationale Forschung attraktiv bleiben.

Deutschland verliert als Standort für klinische Forschung an Bedeutung. Der Anteil an globalen Studienstarts ist rückläufig. Gleichzeitig bauen Länder wie China ihre Aktivitäten aus – oft mit nationalen Studien, die schneller genehmigt werden, aber weniger international vergleichbar sind. Die Entwicklung ist auch wirtschaftlich relevant, denn Forschung und die pharmazeutische Industrie sind für den Standort Deutschland von großer Bedeutung. Sie sorgen für Wirtschaftswachstum, Innovation und Arbeitsplätze.

Politik stellt erste Weichen

Verschiedene politische Initiativen versprechen bereits Verbesserungen. Dank des Medizinforschungsgesetzes (MFG) werden mononationale klinische Prüfungen nach Validierung innerhalb von 26 bis 31 Tagen bewertet bzw. entschieden.

Die Nationale Pharmastrategie wird derzeit im Rahmen des Pharma- und Medizintechnikdialogs zu einer Pharma- und Medizintechnikstrategie weiterentwickelt. Das sind wichtige Weichen, an die es anzuknüpfen gilt.

Konkret brauchen wir:

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Mehr Sichtbarkeit von Studien

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Weniger Bürokratie

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Datenschutz, der Studienteilnehmende schützt und medizinischen Fortschritt ermöglicht

Arbeitskreis

Auch die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer brauchen Bedingungen, die ihnen die Studienteilnahme erleichtern. Wie diese aussehen und optimiert werden können, findet der STUDIENWIRKEN-Arbeitskreis „Verbesserung der Patiententeilnahme“ heraus.