Klinische Studien: Hoffnung für Krebsbetroffene
Für STUDIENWIRKEN war das Event von yeswecan!cer, einem Partner unserer Initiative, eine wertvolle Gelegenheit, um mit Patientinnen und Patienten ins Gespräch zu gehen.
Viele Krebsbetroffene kamen mit konkreten Fragen zu unserem Stand: Wann ist die Teilnahme an einer Studie sinnvoll, wo finde ich verlässliche Informationen? Wie spreche ich mit meinem Onkologen darüber, warum ist eine Zweitmeinung wichtig? Hier konnten wir dem Motto der Veranstaltung „Du bist nicht allein!” folgen: zuhören, über Herausforderungen sprechen, Anteil nehmen, konkrete Informationen teilen und Tipps geben. Unser Partner Reesi half mit dem Studienfinder bei der Suche nach passenden Studien.

Besonders bewegend war das Gespräch mit Patrice Aminati. Die Influencerin, die unheilbar an Hautkrebs erkrankt ist, wurde bei der YES!CON für ihren offenen Umgang mit der Erkrankung mit dem Ring of Courage ausgezeichnet. Im Interview erzählte sie uns von ihrer eigenen Studienerfahrung: „Ich habe das Glück gehabt, an einer Studie teilzunehmen. Es hat nur eine gewisse Zeit geholfen, aber es hat geholfen!“
Unser Team nutzte die Gelegenheit auch, um mit Ärzt*innen und Forschende über die Bedeutung von klinischen Studien, medizinischen Fortschritt und neue Technologien zu sprechen.
„Studien sind wichtig, weil sie dafür sorgen, dass wir als Behandler Informationen gewinnen, die wir brauchen – brauchen um Innovation und bessere Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen“, erklärte beispielsweise Dr. Adak Pirmorady Sehouli, Leiterin der psychosomatischen Hochschulambulanz der Charité Campus Benjamin Franklin.

Dr. Niko Andre, Head of Oncology AstraZeneca Germany, brachte es auf den Punkt: „Ohne klinische Studien kein medizinischer Fortschritt!“
