„Medizinische Gerechtigkeit bedeutet gesellschaftliche Gerechtigkeit“

Schauspielerin und Regisseurin Esther Schweins spricht im Interview mit STUDIENWIRKEN über die Benachteiligung von Frauen in der Medizin und die Relevanz repräsentativer Forschungsdaten.

  • Dorothee Thiesing
  • Redakteurin
  • 04/11/2026

© Charles Yunck Photography

Späte Diagnosen, falsch eingeordnete Beschwerden und lange Behandlungswege: Gerade für Frauen ist die medizinische Versorgung noch immer mit besonderen Hürden verbunden. Eine Ursache dafür sieht Esther Schweins in einer Forschung, die über Jahrzehnte den männlichen Körper als Maßstab genommen hat. „Ungerechtigkeit in Forschungs-, in Datenlage und auch in Behandlung – das greift uns als Frauen nicht nur persönlich an“, sagt die Schauspielerin und Regisseurin. Sie erklärt, warum gerechtere Forschungsdaten auch unser Gesundheitssystem entlasten können, und unterstreicht: „Es müssen natürlich die Menschen, die am Ende behandelt werden, repräsentativ in Forschung stattfinden.“

Sehen Sie hier das ganze Interview mit Esther Schweins bei der Konferenz „STUDIENWIRKEN 2026: Vielfalt. Zugang. Machbarkeit.“ am 15. Oktober in Berlin.

Schauspielerin und Regisseurin Esther Schweins im Interview mit STUDIENWIRKEN